Online Rollenspiele wie FFXIV bald auf Netflix

Final Fantasy XIV hatte 2010 seine Tore geöffnet und harsche Kritiken verdient. Nach einem Relaunch drei Jahre später, ist das als Final Fantasy XIV bekannte Spiel mittlerweile eines der beliebtesten Online Rollenspielen der Welt. Laut MeinMMO kann man von etwa 5 Millionen Spielern ausgehen, was zwar noch von entfernt ist, aber dennoch beeindruckende Zahlen aufweist. Diese Beliebtheit an MMORPGs nicht nur WoW einen Kinofilm, sondern Final Fantasy XIV nun auch eine eigene Serie auf Netflix. Diese soll sogar recht bald erscheinen. In Japan erscheint diese epische Serie bereits April 2017 unter dem Titel „Final Fantasy 14: Hikari no Otosan“. Ein halbes Jahr später soll dieses Drama dann auch den Westen erreichen und erhält den Titel „Vater des Lichts“.

Klassischer Plot

Fans der Serie Final Fantasy kennen bereits die leicht kitschig daherkommenden Handlungen, die allerdings in Japan sehr beliebt sind. Aber auch im Westen genießen sie, eben aufgrund ihrer Qualität, eine Art Bewunderung. In der geplanten Online Rollenspiel – Serie schenkt ein der Sohne seinem Vater das Spiel Final Fantasy 14 für die PS4. Sowohl Vater als auch Sohn beginnen ihr Spiel. Sein Sohn taucht unerkannt in die Onlinewelt ab und begleitet mit seinem anonymen Spielecharakter seinen Vater. Gemeinsam bereisen sie Eorzea, die Welt des Online Rollenspiels, und erleben ihre Abenteuer. Der Sohn beginnt die Abenteuer in Form eines Blogs niederzuschreiben und so die immer stärker werdende Bande zwischen ihnen zu beschreiben.

Einen ersten Trailer könnt ihr hier finden:

Das Online Rollenspiel ist für seine ausgezeichnete Grafik, die weitreichende Charakterentwicklung und die Treue zur Serie bekannt. Die Serie hingegen bedient sich gemischt auch realen Darstellern und wirkt ein wenig wie eine Werbung für Final Fantasy 14-2 selbst. Ob SquareEnix damit den Kern der eigenen Serie eingefangen hat wird sich wohl leider erst im Herbst beurteilen lassen.

Kein jungfräuliches Projekt

SquareEnix hat bereits mehrere Serien herausgebracht. Meistens im Kontext eines bereits veröffentlichten Spiels. Die aktuellste Instanz ist die Anime-Serie Brotherhood zum Spiel Final Fantasy 15. Diese war allerdings als Promo-Serie konzipiert und musste sich nicht aus ihrem eigenen Erfolg heraus finanzieren. Dass SquareEnix bereits mehrfach Probleme mit Serien hatte zeigt auch der erste Anime Final Fantasy Unlimited, welcher nicht nur wenige Elemente der Serie beinhaltete, sondern auch eine verwirrende Geschichte aufwies. Aufgrund ihres ausbleibenden Erfolgs entschied man sich die Serie nach einer Staffel mit 25 Folgen einzustellen. Dadurch blieben zahlreiche Fragen offen, die erst in einem nachfolgenden Manga und mehreren Hörspielen, beantwortet wurden.

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