Mass Effect: Andromeda – Erster Eindruck

Bereits Wochen vor dessen Erscheinung war Mass Effect: Andromeda in aller Munde. Was eigentlich eine gute PR sein könnte, war im vom EA publiziertem Titel eine halbe Katastrophe. Videos von hölzernen Animationen, seltsamen Glitches und gruseligen Mimiken waren Grundlage zahlreicher Parodien auf Youtube. Aber wie ist Mass Effect: Andromeda, der Beginn der neuen Trilogie tatsächlich?

Was ursprünglich mal als Prequel geplant war, ist nun ein Auftakt einer neuen Spielreihe. Die Handlung setzt fünf Jahre nach den Vorgängern an. Obwohl der Zeitraum vergleichsweise kurz ist, greift Andromeda quasi nichts von seinen Vorgängern auf. Damit kann man eigentlich nicht von einer Fortsetzung sprechen. Mit der Andromeda-Initiative reisen wir nämlich 2,5 Millionen Lichtjahre von der Erde weg und ist mit ganz neuen Problemen konfrontiert.

Vom Schäfer zum Reiter

Statt mit Normandy-Kapitän Shepard sind wir nun mit Sara bzw. Scott Ryder unterwegs. Teil unserer Mission ist es die verschwundene Expeditionsflotte zu finden, welche (wie könnte es sonst sein?) verschwunden ist. Grund könnte der verheisungsvolle Planet sein, welcher sich nicht als Eden auf Erden entpuppt sondern als felsige Hölle. Dort beginnt auch unser Einstieg. In einer rasanten Abfolge der Geschehenisse stolpern wir uns ein wenig durch den Plot und kommen erst etwas später soweit auf die Füße, dass wir in den wahren Genuss des Spiels kommen.

Mass Effect: Andromeda ist, wie wir es uns erhofft haben, ein großer freier Spielraum mit vielem, das entdeckt werden will. Denn nach dieser Einführung gilt es die Galaxie selbst zu erkunden. Dabei hilft eine Besatzung, welche wir selbst zusammen stellen können, unser Raumschiff und ein Vehikel, das wir bereits aus vorherigen Teilen kennen gelernt haben. Mit dem Landfahrzeug können wir nun schneller und sinnvoller auf der Planetoberfläche reisen und so eben diese Planeten erkunden.

Dies macht auch den Hauptteil des Spiels aus. Expedition ist hier das Stichwort. Im Großen und Ganzen hat Bioware dies bereits in den Vorgängern richtig gemacht und hier kaum geändert. Anders sind die deutlich actionlastigeren Gefechte, die etwas gewöhnungsbedürftig und komplex sind. Mit etwas Übung können wir uns aber auch damit anfreunden.

Fazit

Insgesamt erfreuen wir uns an einem tollen Teil, welcher allerdings ironischerweise nicht das Paradies ist, das wir erwartet haben. Wir hoffen auf zahlreiche Patches. Das Spiel ist sein Geld wert und empfehlenswert. Man macht aber auch keinen Fehler etwas mit dem Kauf zu warten um zu beobachten, welche Fehler demnächst behoben werden.

Ein Gedanke zu „Mass Effect: Andromeda – Erster Eindruck

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.